Titelthema Juni – Globaler Aufschwung: Anpfiff zur Reisesaison

Immer mehr Menschen machen Urlaub. Weltweit boomt der Tourismus. Das Reisen – egal ob im eigenen Land oder über Grenzen hinweg, zum Erholen, zu Events oder zur Fußball-WM – hat sich zu einem Motor der Weltwirtschaft entwickelt.

Mit einem WM-Fußball 2018 in der Hand steigen wir in Sankt Petersburg ein und fliegen los, Richtung Osten. 7.000 Kilometer in elf Stunden Flugzeit. Als wir landen, sind wir immer noch in Russland, in Wladiwostok. Russland, das scheint uns ein Land ohne Grenzen zu sein. Unendlich groß, unendlich weit. So groß und weit, dass man in keinem anderen Land der Erde eine ähnlich lange Flugstrecke zurücklegen könnte, ohne eine Grenze zu überfliegen. Die Strecke von New York nach San Francisco, einmal quer durch die USA, ist nur etwas mehr als halb so lang. Warum also ausgerechnet Amerika als „das Land ohne Grenzen“ gilt, ist uns zumindest in diesem Zusammenhang schleierhaft.
Und noch ein interessanter Vergleich: Würde man die Strecke von Sankt Petersburg nach Wladiwostok mit Fußbällen füllen, bräuchte man 35 Millionen von den ledergenähten und von der FIFA genehmigten WM-Bällen. Für die Strecke von New York nach San Francisco würden uns schon 20 Millionen reichen.

Also fliegen wir wieder zurück, von Wladiwostok diesmal nach Moskau, dem Austragungsort des Eröffnungsspiels des Events des Jahres, der Fußballweltmeisterschaft 2018. Am 14. Juni werden am Flussufer der Moskwa im traditionsreichen Luschniki-Stadion Gastgeber Russland und Saudi-Arabien aufeinandertreffen. Ein absolutes Spektakel. Die Tickets sind ausverkauft. Wie auch die Tickets für nahezu alle anderen WM-Spiele. Allein aus Island haben sich 66.000 Fußballfans angekündigt. Und aus Deutschland wurden nur für die Endrunde, wer auch immer diese dann bestreitet, über 300.000 Eintrittskarten angefragt. Insgesamt wurden für die WM mehr als 2,3 Millionen Tickets verkauft, rund die Hälfte ging ins Ausland.

Erleben satt faulenzen.

Die WM 2018 verspricht also nicht nur ein dickes Geschäft für viele Unternehmen, an dessen Verdienst wir als Zertifikateanleger teilhaben wollen, und ein Mega-Event zu werden, sondern auch ein Höhepunkt für die diesjährige Reisesaison. Und damit die ideale Fortsetzung für einen Trend, der seit Jahren die Urlaubsbranche kräftig umkrempelt: „Wer reist, der will was erleben.“ Das sagt kein Geringerer als der Experte des deutschen Event-Tourismus schlechthin, Jochen Schweizer. „Hobbys und Leidenschaften machen eine Destination doch erst erlebenswert“, so Schweizer gegenüber MÄRKTE & ZERTIFIKATE. Ein Statement, das wir ihm ohne Zweifel abnehmen. Der Ex-Stuntman, Extremsportler und Unternehmer ist mit seinen Event-Angeboten nicht nur ein Pionier in der Reisebranche, er ist auch selbst sein Kunde. „Wellenreiten und Tauchen in Indonesien oder mit Motorrädern durch Laos und Kambodscha“, Schweizer lebt das Credo seiner Arbeit: „Du bist, was Du erlebst.“

Und das wird auch von immer mehr deutschen Touristen geteilt. Im Vergleich zu 2005 hat sich der Marktanteil von Fun-/Spaß-/Party-Urlauben an allen von Deutschen unternommenen Reisen um 26 Prozent erhöht, so das Ergebnis einer Untersuchung der Forschungsgemeinschaft Reiseanalyse aus Kiel. Im Gegenzug haben sich die Marktanteile jener Tage, die als reiner Gesundheitsurlaub oder Ausruh-Urlaub bezeichnet werden, um bis zu 30 Prozent verringert. Der faule Strandurlaub – 14 Tage in der Sonne aalen – ist damit nicht völlig abgeschrieben, aber er reicht vielen eben nicht mehr. Ausflüge und Erlebnisse, mal auf eigene Faust, mal von Profis organisiert, sollen den Urlaub bereichern. Oder, wie Event-Experte Schweizer sagt: „Es steht nicht mehr nur das Reiseziel im Fokus, sondern auch die Aktivitäten vor Ort.“

Urlaub in Deutschland.

Und das kann immer öfter auch „daheim“ sein. Aktuellen Umfragen nach planen 26 Prozent der Deutschen für die Saison 2018 einen Urlaub in Deutschland. Auf Platz zwei und drei folgen mit acht beziehungsweise sechs Prozent Spanien und Italien. Damit könnte 2018 nahezu nahtlos an die Ergebnisse aus dem zurückliegenden Jahr anknüpfen. Schon 2017 gingen 28 Prozent aller Urlaubsreisen der Deutschen an Destinationen – so die korrekte Bezeichnung für ein Urlaubsziel – zwischen Nord-/Ostsee und Alpen, zwischen Rhein und Oder. Das waren immerhin knapp 20 Millionen Reisen.
Begehrte Urlaubsziel sind dabei vor allem die nördlichen Bundesländer. Auf Platz eins rangiert die Des­tination Mecklenburg-Vorpommern mit einem Anteil von knapp über fünf Prozent an allen durch Deutsche unternommenen Inlandsreisen im zurückliegenden Jahr. Platz drei und vier werden ebenfalls durch ausgesprochene „Nordlichter“ besetzt, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Das Urlaubsbundesland Bayern kommt mit 4,9 Prozent zwar auf den zweiten Platz, musste aber in den zurückliegenden Jahren sukzessive Marktanteile abgeben; 2014 hatte der Freistaat im Süden als heimische Destination noch einen Anteil von 5,9 Prozent.
Woran das liegen könnte? Möglicherweise auch am Thema Event. Während Bayern stark auf Natur, Erholung und Sport setzt, betonen Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sehr den Eventcharakter ihrer Regionen. Eine organisierte Schlammschlacht im Wattenmeer, ein Drachen-Festival bei stürmischem Strandwetter oder ein Bungeesprung von einem Hafenkran – im Norden von Deutschland ist richtig viel los. Das kommt beim Urlauber scheinbar gut an.

Kurz mal ein Erlebnis.

Das Thema Event spielt noch an einer weiteren Stelle eine große Rolle, die zugleich belegt, dass immer mehr heimische Touristen in ihrem Urlaub etwas erleben wollen, nach Abwechslung suchen: beim Kurzurlaub. Während der „normale“ Urlaub fünf Tage und länger dauert, so die Definition der Reiseexperten, ist alles, was weniger umfangreich ausfällt, Kurzurlaub. Im zurückliegenden Jahr gab es neben 69,6 Millionen „normalen“ Urlaubsreisen der Deutschen im Inland und ins Ausland, die mindestens fünf Tage dauerten, noch einmal 82,1 Millionen Kurzurlaube. Das entspricht gegenüber 2016 einem Zuwachs von knapp zwei Prozent, während die Anzahl an „richtigen“ Urlaubsreisen nur um rund 1,5 Prozent zulegen konnte. Wurden beim Urlaub von fünf Tagen und mehr insgesamt 73,4 Milliarden Euro ausgegeben, ein Plus von knapp neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr, waren es beim Kurzurlaubsumsatz fast 13 Prozent mehr, nämlich 23 Milliarden Euro.

Mal schnell für drei oder vier Tage die eigenen vier Wände hinter sich lassen, die Haustüre verriegeln und ab geht es. Ein Trend, oft mit Event-Charakter. Denn viele dieser Kurzreisen sind mit einem zentralen Erlebnis gekoppelt. Etwa einer Besichtigungs- und Shoppingtour, dem Besuch eines Musicals oder eines Fußballspiels. Im Inland sind vor allem Events in den Städten „Berlin und Hamburg, gefolgt von München, Köln und Dresden“ gefragt, so die Forschungsgemeinschaft Reiseanalyse in ihrer aktuellen Auswertung für 2017. Im Ausland begeistern Paris, Wien, Amsterdam und London mit Veranstaltungen. Knapp 60 Prozent aller Kurzreisen deutscher Urlauber betreffen die Kategorie Event- und Städtereisen.

Kreuzfahrten boomen.

Paradebeispiel für den Event-Urlaub und eindrucksvoller Beleg, dass der Event-Tourismus international ein boomendes Phänomen ist, ist auch das Wachstum bei den Kreuzfahrten. Die Schiffe, die mittelgroßen deutschen Städten in Sachen Sport-, Kultur und Unterhaltungsangeboten in nichts nachstehen, schippern kreuz und quer über die Weltmeere. In einem Hafen angekommen, begeben sich die Reisenden auf Besichtigung. Alles geführt, gemanagt, getimt – bis ins letzte Detail. Das mögen viele Touris, die Anzahl der Kreuzfahrten hat in den zurückliegenden Jahren extrem zugenommen. Allein 2017 waren nach Auskunft der Cruise Lines International Association (CLIA) über zwei Millionen deutsche Passagiere auf Meeren und Flüssen unterwegs. Und damit ist sicherlich noch nicht die Spitze erreicht. „Die Kreuzfahrtbranche bleibt auch 2018 eines der am stärksten wachsenden Segmente in der Touristik“, sagt Stefan Baumert, touristischer Geschäftsführer bei TUI Deutschland, gegenüber MÄRKTE & ZERTIFIKATE. Europas größter Reiseveranstalter hat mit TUI Cruises und Hapag-Lloyd Cruises gleich zwei Kreuzfahrtmarken im Angebot. Beide Marken werden ausgebaut, so soll „Mitte Mai 2018 die neue ‚Mein Schiff 1‘ in Dienst gestellt werden, die neue ‚Mein Schiff 2‘ kommt in 2019“, kündigt Baumert an. Mit dem In-Dienst-Stellen neuer Kreuzfahrtschiffe ist TUI nicht allein. Insgesamt rechnet die Branche im laufenden Jahr mit der Auslieferung von zwölf neuen Kreuzfahrtschiffen, für 2019 sind noch einmal 13 anvisiert.

Wie die beiden „Mein Schiff“ von TUI Cruises, die in einer finnischen Werft bei Turku-Perno gebaut werden, kommen diese ausschließlich aus europäischer Produktion. Der Bau von Kreuzfahrtschiffen hat sich für Europas Werften zu einem existenziell wichtigen Standbein entwickelt. Stellten sie früher Öltanker und Containerschiffe her – diese Aufträge sind längst Richtung Asien abgewandert –, stehen nun Kreuzfahrtschiffe auf dem Programm. Für deren Bau ist nicht nur jede Menge Stahl zu verschweißen, sondern auch ein Hang zu Schick und Design erforderlich. Wie gemacht für Europas Schiffskonstrukteure, die im internationalen Bieterkampf um Schiffsbauten ansonsten das Nachsehen hätten.

Motor des Wirtschaftswachstums.

Der Tourismus als Überlebensstrategie. Ein Phänomen, das von vielen Ökonomen schlichtweg unterschätzt wird. Wirtschaftswachstum, das ist für sie Automobilbau und Informationstechnologie. An Touristen denken da nur die wenigsten. Doch das ist falsch. Die Reisebranche hat sich längst zu einer Einnahmequelle entwickelt, auf die viele Länder nicht mehr verzichten können. So etwa für Griechenland. Rund 20 Prozent des griechischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) resultieren einer Untersuchung des World Travel & Tourism Council (WTTC) zufolge aus den direkten oder indirekten Einnahmen durch den Tourismus. Das ist nach Island und Malta der dritthöchste Wert in Europa (siehe Seite 16). Aber auch für die Industrienation Deutschland ist der Tourismus weitaus wichtiger, als man im ersten Moment denken könnte. Rund zehn Prozent des heimischen BIPs gehen laut WTTC auf das Konto der Reisenden, der deutschen wie der ausländischen. Tendenz steigend. Hotels und Pensionen verbuchten 2017 fast 460 Millionen Übernachtungen von Gästen aus aller Welt. Ein Rekordwert und ein Plus von knapp 25 Prozent gegenüber 2009.

Was auf nationaler Ebene gilt, ist auch auf internationaler festzustellen. Der weltweite Tourismus hat sich laut WTTC zu einer der wichtigsten Branchen und zu einem Motor für die globale Wirtschaft entwickelt. Das Reisen und Besuchen von Städten und Ländern, von Natur und Kultur – 2017 waren laut der Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen (UNWTO) über 1,3 Milliarden Touristen mit mindestens einer Übernachtung im Ausland unterwegs – trägt derzeit 10,4 Prozent oder knapp 8,3 Billionen US-Dollar zu dem Welt-BIP bei und damit mehr als etwa die Landwirtschaft, die auf einen Anteil von knapp vier Prozent kommt. Das heißt aber auch: Erfährt der Tourismus einen Rückgang, bekommt das Wachstum der Weltwirtschaft einen deftigen Dämpfer. Und das beträfe dann alle Länder, ob sie nun als Reiseziel „in“ sind oder nicht. Geht die Entwicklung so weiter, rechnet das WTTC 2025 mit einem Anteil des Tourismus am weltweiten BIP von 11,7 Prozent beziehungsweise 12,5 Billionen US-Dollar. Das entspräche gegenüber 2017 einem jährlichen Wachstum von 3,8 Prozent und damit mehr als das prognostizierte Weltwirtschaftswachstum von rund drei Prozent im Jahr.

Der Boom hat Gründe.

Dass der Tourismus unaufhörlich zu wachsen scheint, hat Gründe. So ist weltweit ein wachsender Wohlstand festzustellen. Immer mehr Menschen in immer mehr Ländern können und – vor allem – wollen es sich auch leisten, in den Urlaub zu fahren. „Während vor einigen Jahren noch ein schickes Auto, ein großes Haus oder teurer Schmuck ein wichtiges Statussymbol für viele waren, sind es heutzutage eher eine Entdeckungsreise in ein fernes Land, das Kennenlernen von fremden Kulturen und einzigartige Erlebnisse“, fasst Event-Experte Jochen Schweizer seine jahrzehntelange Beobachtung zusammen.
Das gilt einerseits für die klassischen Industrienationen wie Deutschland. Schwankte die jährliche Anzahl an Urlaubsreisen der Deutschen in den 1970er-Jahren etwa noch um die 30 Millionen, sind es heute rund 70 Millionen Reisen, die Jahr für Jahr unternommen werden. Das gilt andererseits aber auch immer mehr für Schwellenländer wie China. Allein im zurückliegenden Jahr haben die Chinesen 129 Millionen Auslandsreisen unternommen und dabei laut UNWTO knapp 260 Milliarden US-Dollar ausgegeben, so viel wie keine andere Nation. „Die aufstrebenden Volkswirtschaften spielen eine Schlüsselrolle in der Tourismusentwicklung“, fasst UNWTO-Generalsekretär Zurab Pololikashvili die Entwicklung zusammen. Und auch hier spielt das Thema Event wieder eine wichtige Rolle. Die Chinesen etwa passen sich in ihrem Urlaubsverhalten mehr und mehr den Wünschen der Touristen aus Europa und Nordamerika an. Wurden sie noch vor einigen Jahren im Schnellverfahren in drei oder vier Tagen durch ganze Kontinente geschickt, stehen heute Kultur- und Erlebnisreisen auf dem Programm. „Man konzentriert sich mehr auf das Genießen der Natur und der Kulturszene“, so Zhang Lingyun, Direktor der Tourism Development Academy an der Beijing Union University.

Zudem, wer heute einen Urlaub bucht, der muss dafür zuvor nicht mehr „auf Reisen gehen“, sprich ein Reisebüro aufsuchen. Gebucht wird bequem von der Couch aus, mit Laptop oder Smartphone. Bei TUI etwa „erfolgt jeder dritte Besuch auf TUI.com mit dem Handy“, berichtet Geschäftsführer Baumert. Früher ein eher trockenes Unterfangen, mit Formularen und vielen Quittungen und Belegen, gleicht schon die Urlaubsbuchung heute einem Familien-Event. Es wird gesurft und verglichen, nach Lust und Laune entschieden. Die Grenzen einer Reise sind allein die Grenzen des Budgets, alles andere lässt sich optional zu- und abbestellen. 2007 buchten zum Beispiel 17 Prozent der Deutschen ihren Urlaub im Internet – 2017, zehn Jahre später, waren es schon knapp 40 Prozent. Dabei wird verstärkt einzeln gebucht. Die sogenannten Bausteinreisen sind keine Neuerfindung, erleben aber durch das Internet eine stark steigende Nachfrage. Die Anreise wird unabhängig von der Unterkunft gebucht, Ausflüge in die Umgebung bei einer Autovermietung vor Ort, Events bei einem spezialisierten Anbieter. Die Nachfrage nach Pauschalangeboten bleibt hoch, verliert aber etwas an Bedeutung.

Schöne neue Urlaubswelt.

Zu den Gewinnern dieses Trends gehören die Betreiber von Online-Reiseportalen. Booking, Expedia und HRS machen mittlerweile Milliardenumsätze. Das klassische Reisebüro ist damit nicht passé, 2017 verzeichneten die deutschen Verkaufsläden einen Umsatz von rund 26 Milliarden Euro, doch das Wachstum aus früheren Zeiten ist nicht mehr zu erreichen. Das findet sich nun bei den Online-Anbietern. Die Reaktion der klassischen Reiseanbieter: Sie werden selbst zu Online-Portalen, die neben vielen Buchungsmöglichkeiten auch jede Menge Informationen und Hilfestellungen anbieten, auch während der Reise. „Vom Liegestuhl aus einen Mietwagen reservieren, einen Ausflug buchen oder sich die Transferzeiten zum Flughafen via SMS schicken lassen – kein Problem“, skizziert Baumert das mobile Angebot von TUI an die Kunden. Bei Urlaubern stößt das auf große Resonanz, trotz zunehmender Konkurrenz lag der Marktanteil des deutschen Reiseveranstalters im Jahr 2017 bei 17 Prozent und damit deutlich vor dem Zweitplatzierten Thomas Cook mit knapp zehn Prozent.

Ein Trend, der auch in China zu beobachten ist. Chinesische Touristen legen großen Wert darauf, in der Ferne nicht allein gelassen zu werden. Die Kommunikation mit dem Reiseveranstalter ist Pflicht. Und dass die Reise zuvor online gebucht wurde, etwa über alitrip.com, die Reiseportaltochter von Alibaba, versteht sich fast von selbst.
Doch die Gewinner der schönen neuen, mobilen und flexib­len, Spaß machenden, unterhaltsamen und zugleich erholsamen Urlaubswelt sind vielfältig. Accor etwa bietet zahlreiche Hotels speziell für Urlauber an und arbeitet dabei eng mit Reiseanbietern wie TUI zusammen. Mastercard oder Visa Card sind im Ausland als Zahlungsmittel kaum noch wegzudenken und Billigfluggesellschaften, sogenannte Low-Cost-Airlines, wie Ryanair und Easyjet haben Fliegen auch für die schmale Urlaubskasse möglich gemacht. So hat sich der Anteil der Reisenden in Deutschland, die ihren Urlaub mit dem Flugzeug antreten, seit 2000 von 30 auf 40 Prozent erhöht.

Apropos schmale Urlaubskasse: Die WM 2018 könnte auch für Urlauber mit nicht ganz so dickem Portemonnaie interessant sein. Zwar steigen in den russischen Austragungsorten mit den WM-Stadien die Hotelpreise, doch im Umland gibt es traditionell gute und billige Unterkünfte. Und wer ganz schnell ist – im Internet gibt es noch Billigflüge nach Moskau. Für etwas mehr als 200 Euro können Sie schon Richtung Osten abheben und live dabei sein, wenn die WM 2018 in Russland angepfiffen wird.

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Datum und Uhrzeit der ersten Verbreitung der Empfehlung: 30.05.2018 15:34 Uhr

By Olaf Hordenbach| 30. Mai 2018|