Die Bollinger Bänder wurden in den 80ern von John Bollinger entwickelt und bestehen aus einem gleitenden Durchschnitt, umfasst von zwei aus der Standardabweichung berechneten Bändern. Standardmäßig werden 20 Perioden für den gleitenden Durchschnitt verwendet, Bollinger selbst empfiehlt jedoch, den Wert so anzupassen, dass er dem entsprechenden Trend entspricht.

Quelle: Rüdiger Born

Kommentar von Rüdiger Born

Die Bollinger Bänder werden häufig fehlinterpretiert. Sie sind nicht dazu gedacht, Ein- bzw. Ausstiegssignale zu generieren, sondern eine Preisbewertung vorzunehmen. Befindet sich der Preis am oberen Band, wird dieser als vergleichsweise hoch eingestuft, befindet er sich am unteren Band, als vergleichsweise niedrig. Es ist deutlich vorteilhafter, die Bollinger Bänder mit weiteren Indikatoren oder Bewertungsinstrumenten zu kombinieren, mit deren Hilfe man dann einen Einstieg finden kann.