Als ein Cluster wird eine Ansammlung verschiedener Unterstützungs- oder Widerstandsmarken angesehen, die vergleichsweise eng zusammenliegend einen deutlichen Verzögerungsbereich im Chart ausmacht und damit eine Wende um so wahrscheinlicher macht. Cluster können neben den typischen Unterstützungs- und Widerstandsmarken ehemaliger Tiefs bzw. Hochs auch Fibonaccis, Pivot-Linien, aber auch Trendlinien oder -kanäle enthalten.

Quelle: Rüdiger Born

Kommentar von Rüdiger Born

Cluster gebildet aus einer Vielzahl unterschiedlicher Chartmarken lassen sich hervorragend für die Findung von Wendeniveaus nutzen. Gerade in Verbindung mit anderen Chartwerkzeugen, beispielsweise Kerzenmustern oder Indikatoren ergeben sich hier gern genutzte Wendemöglichkeiten. Dabei ist es durchaus hilfreich, die verschiedenen Niveaus mit unterschiedlichen Farben darzustellen. Ein sehr enges und eher buntes, sprich vielseitiges, Wendeniveau deutet auf eine vergleichsweise hohe Drehwahrscheinlichkeit hin.