Als Short bezeichnet man die Handelsrichtung, die auf fallende Kurse zielt. Verkauft man also einen Kontrakt, um später zu einem erwarteten niedrigeren Preis zu kauf, spricht man von einer Short-Position. Diese Bezeichnung hat jedoch trotz der Namensassoziation nichts mit der Haltedauer zu tun. Short-Positionen oder verkürzt Shorts werden häufig auch Leerverkäufe genannt.

Quelle:Rüdiger Born

Kommentar von Rüdiger Born

Angesichts der mitunter großen Risiken bei Shorts und er rechtlichen Komplikationen, die sich aus der dazu nötigen Leihe ergeben, sind Leerverkäufe im Regelfall für private Anleger nicht anwendbar. Trotzdem hat sich der Name Short für die Zielrichtung auf fallende Kurse etabliert, weshalb entsprechende Kontrakte häufig auch als Short-Kontrakte gekauft werden können.