Die Funktionsweise von Bonus Calls

Um den Einsatz von Bonus Calls in der Praxis näher zu erläutern, wollen wir im Folgenden zwei Fälle getrennt voneinander betrachten: Im ersten Fall wird die Barriere nicht verletzt, im zweiten Fall wird sie berührt oder unterschritten.

1. Fall: Barriere nicht berührt oder unterschritten

Lassen Sie uns drei konkrete Szenarien für eine Anlage in einen Bonus Call unter der Voraussetzung, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten wurde, untersuchen. Die Ausgangslage zum Erwerbszeitpunkt sieht folgendermaßen aus:

Erwerbskosten vonseiten der Depotbank = 1,2 % des Erwerbspreises, (40 x 0,012) = 0,48. Die dem Anleger tatsächlich entstehenden Kosten können (u. U. sogar erheblich) von den in der Szenariobetrachtung zugrunde gelegten Kosten abweichen.

In der nun folgenden Grafik zeigen wir Ihnen, wie sich die Funktionsweise des Bonus Calls erklären lässt und wie sich mögliche Gewinne und Verluste vor Erwerbskosten ergeben.

Die Darstellung zeigt Ihnen mögliche Szenarien zum Laufzeitende. Die türkise Gerade zeigt Ihnen auf der horizontalen Achse die möglichen Referenzpreise der A&A Aktie. Auf der vertikalen Achse können Sie die dazugehörende Wertentwicklung ablesen, also den prozentualen Gewinn oder Verlust.

Der pinke Chart zeigt Ihnen auf der horizontalen Achse die möglichen Auszahlungsbeträge des Bonus Calls, die mit den entsprechenden Referenzpreisen der A&A Aktie korrespondieren. Auf der vertikalen Achse