Die Gefahr des Vola-Hochs

Optionsscheine bleiben traditionell die Lieblingsprodukte aktiver Anleger. Doch gerade in volatilen Märkten gilt es ihre Funktionsweise genau zu kennen.

Alle Jahre wieder kommt das Thema hoch: Die Volatilität und ihr Einfluss auf Optionsscheine. Die Kapitalmärkte sind extrem in Bewegung und aktive Investoren möchten an der Entwicklung sowohl nach oben als auch nach unten partizipieren. Dafür bietet ihnen der Markt für Hebelprodukte gleich fünf Produktvarianten.

Hebelprodukte in der Übersicht

Optionsscheine
Unlimited Turbo Zertifikate
Turbo Zertifikate
MINI Futures
Faktor Zertifikate

Die älteste und traditionell beliebteste ist weiterhin der Optionsschein. Die Palette ist groß. Alle möglichen Basiswerte – nationale und internationale Aktien, Währungen, Rohstoffe. Dazu sowohl Calls als auch Puts, unterschiedliche Laufzeiten und unterschiedliche Basispreise. Allen gemeinsam ist dabei, dass ihr Preis von diversen Faktoren abhängt. Allen voran natürlich vom Preis des zugrunde liegenden Basiswerts. Gleich danach folgt die implizite Volatilität – kurz Vola genannt. Das ist die zu erwartende Kursschwankung der Aktie. Je höher diese Erwartung ist, desto höher ist der Preis des Optionsscheins – bei sonst gleichen Parametern versteht sich. Nun gilt am Markt grob gesagt die Faustformel: Fällt der Markt stark, so steigt die implizite Vola, die im Übrigen für jeden Anleger am Index VDAX-new ablesbar ist (siehe Chart). Wer in dieser Situation einen Put-Optionsschein besitzt, partizipiert doppelt: Der Markt fällt wie erhofft und die parallel damit einhergehende Vola-Steigerung sorgt zusätzlich für steigende Preise bei den Put-Optionsscheinen. Aber Achtung: Steigt der Markt, fällt in der Regel die implizite Vola. Wer in dieser Situation noch einen Put-Optionsschein besitzt, leidet doppelt. Der Schein fällt wegen des steigenden Basiswerts, und er fällt, weil in der Regel auch noch die implizite Vola sinkt.

Die Volatilität und ihr Einfluss

Das Beispiel eines Call-Optionsscheins auf den EURO STOXX (WKN: PX98DX) zeigt, wie stark sich der Schein verändert, wenn, wie in dem Beispiel, die Volatilität von 29,19 auf 20 Prozent sinkt.

Doppelter Ärger.

Wer in dieser Situation nun glaubt, mit einem Call-Optionsschein am wiedererstarkten Markt überproportional partizipieren zu können, begibt sich ebenfalls in Gefahr, sogar wenn der Markt steigt. Denn eine parallel fallende implizite Vola kann den Zugewinn, basierend auf einem steigenden Kurs des Basiswerts, wieder zunichtemachen.
Und so kommen gerade in Vola-Hoch-Zeiten wie im März und April zahlreiche Anrufe besorgter Anleger, meist Besitzer von Call-Optionsscheinen. Sie sehen, dass der Markt steigt, und dachten, mit ihren Call-Optionsscheinen richtig positioniert zu sein. Dabei vergessen sie, dass die inzwischen hohe implizite Volatilität nachlässt und somit der Schein an Wert verliert. Doch was tun in so einer Situation? Christian Glaser, Produktmanager von BNP Paribas, rät in solcher Lage besonders von Optionsscheinen ab, die „aus dem Geld“ notieren. Das sind Scheine, deren Basispreis weit vom aktuellen Kurs des Basiswerts entfernt notiert. „Jene verlieren dann besonders stark und schnell an Wert“, so Glaser. In Vola-Hoch-Zeiten könnten dann Unlimited Zertifikate eine Alternative sein. Bei diesen Produkten ist der Vola-Einfluss zwar durchaus auch vorhanden, aber doch eher gering. Gleiches gilt für Mini Futures.
Wie stark der Einfluss jeweils ist, können Anleger selbst prüfen. Im Internet gibt es, etwa auf onvista.de, Szenariorechner, bei denen Anleger die Parameter, die zur Bestimmung eines Optionsscheins nötig sind (Laufzeit, Zinsen, Dividenden und vor allem die implizite Volatilität), individuell verändern können. Dann erfahren sie unmittelbar den „neuen“ Preis ihres Scheines. Viele Anleger haben sich nach erstmaliger Verwendung schon die Augen gerieben. Der Vorteil: Die Erfahrung hilft ihnen, für das nächste Vola-Hoch gewappnet zu sein.

Informationen über Optionsscheine

Im „Handbuch für Trader“ können sich Interessierte über die Welt der Hebelprodukte informieren. Mit dabei auch Optionsscheine. Das Buch gibt es kostenfrei sowohl in der gedruckten als auch in einer Online-Version unter: www.bnp.de/service

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Von |2020-04-30T11:08:38+02:0030. April 2020|