Kolumnist Egmond Haidt über Zinssenkungsfantasie und US-Daten

Die Rede von Fed-Chef Jerome Powell hat bei Investoren die Erwartung geschürt, dass die Fed schon bald einen Zinssenkungszyklus einleiten könnte. Die Frage ist allerdings, ob das für eine nachhaltige Stimmungsverbesserung am Aktienmarkt ausreichen wird, oder ob die Fed Zinssenkungen offen ankündigen muss. Sie dürften zur Stützung der Konjunktur dringend notwendig sein, wie der sehr schwache US-Arbeitsmarktbericht von ADP gezeigt hat. Gleichzeitig eskaliert der Handelskrieg mit China weiter, nachdem US-Präsident Donald Trump mit Strafzöllen auf chinesische Güter im Wert von „mindestens“ 300 Milliarden Dollar gedroht hat. Zudem zeigt der Einbruch des Einkaufsmanagerindex für den US-Dienstleistungssektor, dass die Schwäche aus der Industrie längst übergeschwappt ist. Die Talfahrt der Zinsen für zehnjährige US-Anleihen ist ein starkes Warnsignal.

Die Rede von Fed-Chef Jerome Powell hat bei Investoren die Erwartung geschürt, dass die Fed schon bald einen Zinssenkungszyklus einleiten könnte. Die Frage ist allerdings, ob das für eine nachhaltige Stimmungsverbesserung am Aktienmarkt ausreichen wird, oder ob die Fed Zinssenkungen offen ankündigen muss. Sie dürften zur Stützung der Konjunktur dringend notwendig sein, wie der sehr schwache US-Arbeitsmarktbericht von ADP gezeigt hat. Gleichzeitig eskaliert der Handelskrieg mit China weiter, nachdem US-Präsident Donald Trump mit Strafzöllen auf chinesische Güter im Wert von „mindestens“ 300 Milliarden Dollar gedroht hat. Zudem zeigt der Einbruch des Einkaufsmanagerindex für den US-Dienstleistungssektor, dass die Schwäche aus der Industrie längst übergeschwappt ist. Die Talfahrt der Zinsen für zehnjährige US-Anleihen ist ein starkes Warnsignal.

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